Freude an Rosen

Der Juli ist der Monat der Rose. Sie entfaltet ihre volle Schönheit und ihren wundervollen Duft in den warmen Sommertagen. Doch leider hat sie mit vielen Schädlingen und Krankheiten zu kämpfen, die den schönen Anblick stören können. Vorbeugend können daher Rosen, die das ADR-Gütesiegel (Siegel für besondere Robustheit) tragen, bevorzugt gepflanzt werden.

Pflanzenkombinationen von Lavendel und Rose schützen die Rose vor Blattläusen. Knoblauch zwischen die Rosen gesetzt reduziert den Befallsdruck mit Pilzkrankheiten.

Manche Fraßschäden, z.B. durch die Rosenblattrollwespe lassen sich durch frühzeitiges Absammeln deren Larven verhindern. Die Gallwespe, der abwärtssteigende und der aufwärtssteigende Rosentriebbohrer lassen sich Ende Juni/Anfang Juli durch den Sommerschnitt von Rosen in Schach halten. Die mit den Larven befallenen Triebe werden herausgeschnitten und entsorgt, eine Bekämpfung mit synthetischen Stoffen ist hier also nicht notwendig. Der Sommerschnitt fördert zudem eine reiche zweite Blüte. Der Fraßschaden durch die Blattschneiderbienen ist vernachlässigbar.

Der mit Sicherheit bedeutendste Schädling an Rosen ist die große Rosenblattlaus. Sie schädigt die Rose durch das Entziehen von Pflanzensaft und gibt beim Anstechen der Pflanzen giftige Substanzen ab, die zu Kräuselungen und Deformationen der Blätter führen.

Durch das Ausscheiden von Honigtau siedeln sich Schwärzepilze an, die die Atmung der Blätter einschränken und den Zierwert der Pflanze erheblich reduziert. Die Bekämpfung der Blattlaus kann durch die Ansiedlung und Schonung der vielen natürliche Feinde wie Florfliegen und Marienkäfer erfolgen. Daher unbedingt beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Garten auf Nützlingsschonung achten. Weiterhin kann mit einem scharfen Wasserstrahl oder dem Abstreifen der Triebspitzen per Hand der Befallsdruck reduziert werden. Mit einem Brennnesselkaltwasserauszug kann man die Blattläuse ebenfalls vergraulen.

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