Giftig oder nicht

Viele Haustierbesitzer fragen bei mir an welche Pflanzen für Ihre Tiere giftig sind. Hier gibt es erstaunliches, denn nicht umsonst heißt der Oleander Umgangssprachlich Hundsgiftgewächs. Oder wussten Sie das Ihr Wellensittich beim knappern am Benjamin Leberprobleme bekommt. Auch das schon die Berührung vom Eisenhut Vergiftungen auslösen kann. Es gibt so vieles erstaunliches in der Pflanzenwelt, Pflanzen haben die Strategie giftig zu sein gegen Fraßfeinde entwickelt und das richtig gut. Es gibt einen Vielzahl von Veröffentlichungen in den der letzten Jahre über das Thema ‘Giftpflanzen’: Wichtig ist hier der Augenmerk auf die wahren Gefahren zu lenken. Im Trend Blumen als essbare Anteile in schön dekorierten Speisen zu reichen, sollte der Augenmerk auf giftige Blüten gelegt werden oder ein beliebtes Thema ist auch heute das Grillen ,aber wussten Sie das man sich an machen Hölzern eine Vergiftung zuziehen kann, da beim verbrennen giftige Stoffe ins Grillgut eindringen. Auch so manches Gemüse hat es in sich die Kartoffel und die Bohne sollten an dieser Stelle angeführt werden, die im grünen Zustand durchaus als stark giftig eingestuft werden können, deren 'Gift' aber beim Kochen restlos abgebaut wird. Und ein ganz wichtiger Punkte sind die Kinder welche jetzt im Sommer viel spielen. Hier sollte das Augenmerk auch auf giftige Früchte oder auffällige und giftige Blüten gelenkt werden. Früchte und Samen haben ja einen ganz besonderen Reiz für Kinder. Schon aus diesem Grunde muss bedacht werden, dass eine ganze Anzahl von Wild-, Zier- und Zimmerpflanzen mehr oder minder giftige Früchte und Samen hervorbringen. Selbst Pflanzen, die zur Ernährung dienen, können hier nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gilt grundsätzlich. Kinder frühzeitig dazu erziehen, unbekannte Früchte nicht zu essen. Aber sich auch zu informieren und giftige Pflanzen nicht in Gärten und Umfeld von Kindergärten pflanzen, also dort wo Kinder spielen und auch gerne mal auf die Idee kommen zu „kochen“ und zu probieren. Ohne in den Verdacht geraten zu wollen, die Gefahren durch Giftpflanzen 'herunterzuspielen', hier einige Zahlen aus der Statistik: Der Anteil nachgewiesener Vergiftungen durch Pflanzen oder Pflanzenteile liegt unter 5 %, gemessen an der Gesamtzahl aller Vergiftungen, und hiervon entfallen nochmals 80 % auf Pilzvergiftungen, die hier ganz unberücksichtigt bleiben. Generell gilt nach wie vor der bekannte Ausspruch von Paracelsus angeführt werden, der schon im 16. Jahrhundert klar aussprach: "Nur die Dosis macht, dass ein Stoff (k)ein Gift ist". So ist es immer wichtig seinen Garten zu überprüfen, gerade wenn man einen jungen Hund bekommt-er knappert gerne an allem rum- was sich eignet und was nicht. Bärbel Oftring und ich haben Ihnen alles zusammengestellt was Sie wissen sollten. Ist das Giftig oder nicht Giftig? Hier kommt die Antwort: 150 giftige Garten- und Zimmerpflanzen auf einen Blick. Ein einfacher Farb-Check zeigt die Gefährlichkeit an: Grün heißt ungenießbar oder allergieauslösend, gelb leicht giftig, und rot bedeutet stark giftig. Zusätzlich werden ungiftige Alternativen für den Garten oder das Haus sowie Pflanzen, die für Haustiere giftig seine können, vorgestellt. Unentbehrlich für Eltern, Erzieher, Ärzte und Haustierbesitzer.

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