Pflanzensprache

Ob wir eine blühende Phantasie haben und kein Blatt vor den Mund nehmen, auf jeden Fall kommt man hier auf einen grünen Zweig. Dabei kann man durch Worte präzise das Gras wachsen hören oder es indirekt durch die Blume sagen. Es ist also gleich, ob jemand Bohnen in den Ohren hat oder man gleich den Bock zum Gärtner macht, denn gegen Sprache ist eben kein Kraut gewachsen. Verzichtet man auf Pflanzen, wendet sich das Blatt . Nein, man sollte das Übel an der Wurzel packen und sich dabei nicht in die Nessel setzen. Ohne an dieser Stelle zu viel Süssholz zu raspeln oder uns gar Lorbeeren verdienen zu wollen, aber ohne Pflanzen ist Sprache einfach nicht die Bohne wert? Sie würde eingehen wie eine Primel. Deshalb sollte wir an der Stelle kein Gras drüber wachsen lassen und die Pflanzen über den grünen Klee loben. Jene, die es vermeiden, mit denen ist nicht gut Kirschen essen,sie haben Tomaten auf den Augen, denn nicht immer haben die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln. Kurzum: Unkraut vergeht nicht es wandelt sich zum Beikraut

„ Und hoch, die Amseln singt so weich

Sie predigt jedem Hörer:

Komm in der Wirklichkeit Bereich;

Natur, sie sei dein Lehrer

(„Wordsworth“)

Impressionen