„Paradiesgärtner pflanzen Heiterkeitsbäume, Freudensträucher, Lachobst und Tanzgemüse.“ (Alfred Selacher)

Der Schulgarten ist DER Lernort, der den Rahmen und die Gelegenheiten bietet, Menschen wieder zu ihren Wurzeln finden zu lassen, sie quasi zu „erden“. Ein Schulgarten bietet die Möglichkeit, Kindern (und auch den Lehrkräften!) die Grundlagen der ältesten Kulturtechnik des sesshaften Menschen nahe zu bringen. „Nahe“ vor allem auch in dem Sinne, dass sie das, was dort geschieht, an sich heranlassen, mit dem Herzen dabei sind. Denn dann werden sie es auch leben!
Im Garten herrscht immer eine Interaktion zwischen Natur und Mensch. Mit jedem Handgriff schaffen oder zerstören wir Lebensräume. Wir haben unmittelbar und konkret die Freiheit und die Verantwortung, über Leben und Tod zu entscheiden. Gartenarbeit hat eine immense ethische Dimension! Im Garten können wir lernen, mit unserer Freiheit und unserer Verantwortung sinnvoll und sicher umzugehen, und sie als großes menschliches Privileg schätzen lernen.
Macht mit und wenn Sie fragen zum Schulgarten haben, hier bekommen Sie die Antwort :
Dr. Birgitta Goldschmidt
Schulgarten – Umweltbildung – BNE
schulgarten@groger.org
http://schulgarten.bildung-rp.de

Impressionen