Citrus-Arten vermehren

Abmoosen ist eine Möglichkeit, Citrus-Arten zu vermehren Hierzu schneiden Sie einen Ast mit einem scharfen Messer schräg ein. Achten Sie darauf, dass ein Drittel des Astdurchmessers stehen bleibt. Sodann klemmen Sie einen Gegenstand in den Spalt, so dass dieser offen gehalten wird. Um diesen Spalt herum wickeln Sie Sphagnum-Moos (im Fachhandel erhältlich) und binden dieses mit Schnur, einem Stück Draht oder ähnlichem fest. Das Moos halten Sie stets leicht feucht. Nach einigen Wochen oder Monaten bilden sich am Spalt Wurzeln. Sobald es genügend sind, trennen Sie das restliche Drittel des Astes durch und pflanzen die abgemooste Pflanze in lockeres Substrat. Aber auch eine andere Methode ist jetzt möglich die vegetative Vermehrung durch Kopfstecklinge. Ich schneide dafür immer ein ausgereiftes, jedoch noch nicht verholzte Treibende mit einem scharfen Messer ab Um die Verdunstung herab zusetzen, entferne ich Blüten, Knospen und ein Teil der Blätter den Rest halbiere ich. Nun brauche ich kleine Töpfe oder Torfpresstöpfe an. Die Pflanzerde soll nährstoffarm und durchlässig sein. Daher mische ich sie Sand.
Die Stecklinge werden in die Erde gesteckt, angegossen und hell und warm aufgestellt. Über die Stecklinge befestigen Sie am besten eine Folie als Verdunstungsschutz, ganz schnell würde der Kleine sonst verdursten. Nach ca. drei bis vier Wochen bilden sich Wurzeln. Nun sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl achten und je nach Bewurzelungsstärke umtopfen in den Endtopf, für Licht, Luft und genügend Stellfläche sorgen.
Nun haben wir Citruskinder,die wie Ihre Eltern, ja nun mal eine besondere Pflege brauchen um nicht auf einmal nackig da zustehen. Sonst so überaus trendig, machen sie nackig nicht viel her. Das wichtigste ist der Standort, denn Citruspflanzen sind Sonnenkinder, also wunderbar im Sommer geeignet sind Balkone und Terrassen und wenn Sie dort kein nettes Plätzchen haben geht’s auch an Fensterplätzen. Sozusagen in der ersten Reihe, in normal geheizten Zimmern. Nun ein Punkt ist zu beachten damit sich das Pflänzchen im Winter keinen Sonnenbrand holt, Südfenster können zum Problem werden, da hier die Sonne hinter Glas sehr brennen kann. Nun denken Sie Sonne vertragen Citrus doch, schon aber wenn es infolge schlechten Wetters einige Zeit lang recht düster war, kann an einem sonnigen Tag leicht ein Sonnenbrand die Folge sein. Also dann einfach mal ein bisschen die Gardinen zuziehen, auch wenn es vielleicht ein wenig traurig ist die Sonne auszusperren, anderseits sieht man auch nicht so sehr die Winterspuren an den Fenstern. Nach der Lichthunger kommt der richtige Hunger. Das richtige Mahl lässt den Citrus stark und schön werden. Ein optimaler Citrusdünger besitzt ungefähr genausoviel Stickstoff wie Kalium bei ein wenig reduziertem Phosphoranteil. Doch wer es genau nimmt und seine Citruspflanzen im Frühjahr für eine reiche Ernte puschen will düngt die ersten zwei bis vier Wochen ausschließlich mit einem stark phosphorbetonten und stickstoffarmen Dünger wie z.B. Thomasphosphat. Sie werden sehen auch Ihr Citrus wird dadurch omnie potent schwächelt der Citrus trotz allem so heißt es zaubern , regelmäßige Einsprühen der Pflanzen alle 2 Wochen mit verdünntem Algensaft bringt ihn wieder auf Trab. Ach ja den kann man heute überall kaufen, oft versteckt unter dem Oberbegriff Pflanzenstärkungsmittel.
Und wenn Ihr noch mehr wertvolle Tips braucht
https://www.ulmer.de/usd-3210558/natuerlich-heike-.html

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