Jetzt Wildobst ernten

Wildobstgehöle machen Spaß , ob als Hecken, Schutzstreifen, Böschungsbegrünung, Vogelschutzgehölzen und Bienenweiden sie bieten neben ihrem Schmuck- und Zierwert wert durch Blätter, Blüten und Früchten gleichzeitig auch die Möglichkeit zur Nutzung der Früchte als Frisch- oder Verwertungsobst. Gerade die Verwertungsmöglichkeiten bei den Wildobstraten ist spannend. Viele Früchte kann man direkt frisch genießen, wie beispielsweise Berberitze, Kirschpflaumen, Kornelkirschen sowie die schwarze Maulbeere, der pure Frischegenuss. Ihr ganzes Potential entfalten Wildfrüchte jedoch nach einer Verarbeitung zu Saft, Marmelade oder Gelee, Trocknung oder Spirituosen. Sehr gut eignen sich viele Früchte auch als Beigaben zu Müsli oder Joghurt.
Und dann sind die Wilden auch absolute Vitaminbomben mit ihnen kommt man super durch den Winter
Als echte „Vitamin C-Bomben“ kann man Sanddorn und die wilde Heckenrose bezeichnen: Die Früchte enthalten mitunter bis zu 900 mg Vitamin C/100g! Das ist gewaltig, bedenkt man dass Apfelsinen und Orangen, für viele der Inbegriff hoher Vitamin C-Gehalte, weit weniger als ein 1/10 diese Wertes erreichen! die `Pillnitzer Vitamin-Rose enthält sogar 1100 mg Vitamin /100 g! Mit diesen kleinen Vitamin c Bomben, welche auch dazu gut verträglich und schnell aufnehmbar sind, kommt man sehr gut durch den Winter. Aber es gibt noch andere Spezialisten welche ganz schön auftrumpfen, so z.B die Esskastanie: hier stehen weniger die Vitamine im Vordergrund als Kohlehydrate. Vor der Einführung der Kartoffel waren die Esskastanien, in der Pfalz auch „Käschde“ genannt, ein wichtiger Stärkelieferant. So nun sind Sie so begeistert dass Sie auch Ihre Wildobstpflanzen im Garten kultivieren möchten. Doch bevor Sie pflanzen muss der Standraum- bzw. Platzbedarf geklärt werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Wildobstarten sind nicht auf schwachwachsende Unterlagen veredelt und wachsen strauch- oder baumartig, letztere können durchaus eine Höhe von 15-20 m erreichen wie z.B die Esskastanie
Deshalb ist die Empfehlung für den kleinen Garten Scheinquitte Apfelbeere Arktische Brombeere, Fruchtrose und für den mittleren Garten Feige, Felsenbirne,
Holunder, Mispel, Sanddorn, Schlehe, Weißdorn, Kirschpflaume und als Solitär Mehlbeere, Eberesche Esskastanie, Elsbeere, Mandel, Maulbeere, Speierling, Kornelkirsche
Heben Sie für die Pflanzen ein Pflanzloch aus, 2 Spatentief sollte man die Erde unbedingt auflockern. Nun mischen Sie pro Pflanzloch 2 Esslöffel Bodenaltivator , z.B https://www.shop-pernaturam.de/hortulust-kosmos-kuebel-m6852, in die Erde. Die Mikroorganismen in -Kosmos Kübel- bewirken mit dem Gesteinsmehl zusammen eine sehr gute Wurzelbildung. Nun kann die wurzelnackte Ware sich im Winter schon in Ihrem Garten gut etablieren, durch starkes Wurzelwachstum.

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