Kräuterspiralen lassen sich wunderbar im Januar bauen

Eine ganze Welt auf kleinsten Raum. Eine Kräuterspirale, einen Platz an der Sonne und eine Grundfläche von ca. 3qm reichen aus, um neue Welten im Garten zu erschaffen. Stein auf Stein wird der spiralig nach oben windende Turm vergrößert, die Seitenwände des Turms nochmals mit Steine befestigt. Warum? Es sind die Heizungen, welche die die Sonnenwärme speichern und an die Pflanzen abgeben. Die zusätzliche Wärme erhöht das Aroma der Kräuter zum geschmacklichen Höhepunkt. Den Fuß der Kräuterspirale bildet ein Miniteich, der zusätzlich Wärme speichert und reflektiert. Eine Kräuterspirale lässt sich wunderbar im Januar errichten, denn im Winter fühlt sich Steine schleppen nicht nach Strafe, sondern nach Kalorienabbau an. Schauen Sie nun genau hin, denn um alles zu bekommen muss man alles geben. Der Bau der Wasserzone muss mit intelligenter Feinfühligkeit erfolgen, denn feucht und nass sollte sie sein durch den Miniteich, bei dem es auf eine gute Verbindung zur Umgebung ankommt. Im Wasser tummeln sich Brunnenkresse und Wasserminze, während Petersilie, Kerbel, Schnittlauch mit feuchten Füßen, aber humusreich und sonnig glücklich sind. Sich hinter dem Berg ein wenig abseits, humos, trocken kuscheln miteinander später Zitronenmelisse und Pimpinelle. Ein muss für Urlaubs erinnernde Geschmackserlebnis ist die Mittelmeerzone: durchlässig, mager und trocken, eine gute Drainage wird durch Schotter oder Recyclingmaterial als Füllmaterial unterstützt. Ein wenig Kalk mischt man dazu für die kalkliebenden Mittelmeerkräuter, wie Bergbohnenkraut, Thymian und Salbei.

Impressionen