Philosophie im März

Die Sehnsucht nach dem Frühling ist nun grenzenlos. Die Kälte die sich von November bis in den März zog ist auch an uns Menschen nicht vorbeigegangen. Diese Kälte macht sich besonders in der Sprache bemerkbar. Sind wir nicht alle in unserer Kommunikation hart und kalt geworden. Kann es sein das wir unsere Sehnsucht nach einer liebevollen nährenden Kommunikation stark vernachlässigt haben .Dabei wäre es so einfach den Frühling, das aufblühen und wiedererwachen in unsere Kommunikation zu bringen. Reden wir miteinander, gewaltfrei Gewaltfrei kommunizieren heißt, dass wir uns so auszudrücken, dass die anderen uns zuhören und dass wir Konsens erreichen: wir stehen dann mit unserer Lebensenergie in Verbindung, sind fähig zuzuhören und gern bereit die Bedürfnisse aller Beteiligten zu
berücksichtigen und damit zum Wohlergehen aller beizutragen.
Doch manchmal fällt uns es so schwer, doch Sprache ist so wunderbar und wir die die Pflanzen lieben wissen das es keine Binsenweisheit ist, dass die Pflanzen auch in unserer Sprache eine große Rolle spielen.
Ob wir dabei eine blühende Phantasie haben und kein Blatt vor den Mund nehmen, auf jeden Fall kommt man hier auf einen grünen Zweig. Dabei kann man durch Worte präzise das Gras wachsen hören oder es indirekt durch die Blume sagen. Es ist also gleich, ob jemand Bohnen in den Ohren hat oder man gleich den Bock zum Gärtner macht, denn gegen Sprache ist eben kein Kraut gewachsen. Verzichtet man auf Pflanzen, wendet sich das Blatt und dagegen ist eben kein Kraut gewachsen. Nein, man sollte das Übel an der Wurzel packen und sich dabei nicht in die Nessel setzen. Ohne an dieser Stelle zu viel Süssholz zu raspeln oder uns gar Lorbeeren verdienen zu wollen, aber ohne Pflanzen ist Sprache einfach nicht die Bohne wert? Sie würde eingehen wie eine Primel. Deshalb sollte wir an der Stelle kein Gras drüber wachsen lassen und die Pflanzen über den grünen Klee loben. Jene, die es vermeiden, mit denen ist nicht gut Kirschen essen, denn nicht immer haben die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln ? kurzum: Unkraut vergeht nicht es wandelt sich zum Beigraut.
Beigraut ein wichtiger Gedanke, denn oft als „Feind“ im Garten angesehen haben diese einen hohen Mehrwert. Nur wenn unsere Vögeln genug Futter finden werden sie uns mit ihrer wunderbaren Sprache glücklich machen können. Wenn wir genau hinhören verstehen wir die Botschaft
„ Und hoch, die Amseln singt so weich
Sie predigt jedem Hörer:
Komm in der Wirklichkeit Bereich;
Natur, sie sei dein Lehrer
(„Wordsworth")

Impressionen